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"The big hole": Südafrikas spektakulärstes Phänomen

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"The big hole": Südafrikas spektakulärstes Phänomen

19.07.2010, 10:31 Uhr | Zeljka Tomsic

Südafrikas Attraktion "The big hole" (Foto: South African Tourism)

Südafrikas Attraktion "The big hole" (Foto: South African Tourism)

Durch die Fußballweltmeisterschaft in Südafrika sind viele neugierig auf das Land geworden und könnten sich durchaus vorstellen, dort Urlaub zu machen. Sehenswert ist das Land am Kap allemal, das mit zahlreichen Highlights aufwartet. Darunter auch mit einer eher ungewöhnlichen touristischen Sehenswürdigkeit. "The big hole" (zu deutsch: das riesige Loch) nennt sich die Attraktion, die aussieht, als wäre sie von einem anderen Planeten auf die Erde verpflanzt worden. Schauen Sie sich das spektakuläre Phänomen in unserer Foto-Serie an.

Fast so groß wie 24 Fußballfelder

Und tatsächlich! "Das riesige Loch" befindet sich auf dem uns so gut bekannten Planeten Erde, genauer gesagt inmitten der Ortschaft Kimberley. Faszinierend ist nicht nur der Anblick der kraterartigen Landschaft, sondern auch die Ausmaße bei einem Durchmesser von 460 Metern. Aus sportlicher Sicht gesehen ließe sich dies folgendermaßen erklären: "The big hole" ist circa so groß wie 24 Fußballfelder. Daher wundert es kaum, dass es mittlerweile zu den spektakulärsten Ausflugszielen Südafrikas gehört. Jedes Jahr zieht es Tausende Menschen hierher, die einen Blick in den tiefen Abgrund riskieren wollen.

Von Menschenhand geschaffen

Mutter Natur allein war für die Entstehung nicht verantwortlich. Somit formten nicht die natürlichen Faktoren wie Wind und Wasser das besondere Phänomen, sondern Zweibeiner - uns allen als Menschen bekannt. Auf der Suche nach Naturschätzen haben sie schon häufiger Löcher in den Boden gegraben, so auch in diesem Fall. Im Juli 1871 entdeckte Fleetwood Rawstorne die ersten Diamanten auf einer nahegelegenen Farm. Wie ein Strohfeuer verbreitete sich die Nachricht über die Funde auf dem kleinen Hügel, dem so genannten Colesberg Koppje, und ein wahrer Diamantenrausch entbrannte. Zehntausende Schürfer, bewaffnet mit ihren Spaten, kamen hierher, um ihren Traum vom Reichtum zu verwirklichen. Zu Recht! Mit den Jahren entpuppte sich die Stelle als die ergiebigste weltweit, und die dort entstandene Ortschaft Kimberley entwickelte sich zum wahren Nabel der Diamantenindustrie.

Touristen ersetzen Schürfer

Nach jahrelanger Schöpfung bis in 240 Meter Tiefe kam am 14. August 1914 das endgültige Aus - aufgrund der mangelnden Rentabilität. Heute sieht man dort keine Spaten mehr, dafür mit Kameras ausgerüstete Besucher. Denn im Laufe der Zeit entwickelte sich das unwirklich erscheinende Landschaftsbild, das gerne als das "größte je von Menschenhand gegrabene Loch" bezeichnet wird, zum wahren Touristenmagneten. Neben dem "big hole" kann mittlerweile auch ein Minenmuseum und ein Freiluftmuseum besichtigt werden.

Weitere Informationen
South African Tourism, Friedensstraße 6-10, 60311 Frankfurt, Tel.  0800/118 9 118 (kostenfrei) oder E-Mail: info.de@southafrica.net, Internet: www.dein-suedafrika.de

Angebote deutscher Reiseveranstalter unter: www.dein-suedafrika.de
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Flüge mit South African Airways: www.flysaa.com


Quelle: t-online.de

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